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Ausblick 2021

MARINA RIETSCHEL

Ende Juli 2021 sind in der Elbgalerie zum ersten Mal digitale Arbeiten zu sehen:


Das Spektrum der kreativen Ausdrucksformen der Hamburgerin Marina Rietschel reicht von Malerei über Stift-Zeichnungen bis hin zu plastischen Objekten, die sie in  unterschiedlichen Abstraktionsgraden realisiert. Vor sieben Jahren entschied sie sich, Pigmente, Pinsel und Leinwände einstweilen ruhen zu lassen, um, wie Menschen es seit Jahrtausenden tun, Dinge zu zeichnen, die eine besondere Bedeutung für sie haben. Sie verwendet seitdem auch eine Technik des 21. Jahrhunderts, die besonders durch David Hockney bekannt geworden ist.


Im Frühjahr 2020 entstand eine Serie von 14 iPad-Zeichnungen. Diese farbenfrohen, leuchtenden „Lines for this Occasion“ aus dem Frühjahr 2020 möchten in schwierigen Zeiten einen positiven Impuls setzen.


Im Sommer kamen zehn Grasbilder hinzu, die hier jetzt zum ersten Mal ausgestellt werden. „Gras hat für mich Bedeutung. Es ist universell, mit ein wenig Wasser wächst es überall, in gepflegten Gartenanlagen, an unwirtlichen Orten oder auch da, wo es es eigentlich unerwünscht ist. Mich fasziniert jedes Jahr von Neuem das Wunder des Wachstums in der Natur. Mit dieser Gras-Serie möchte ich dieses freudige Gefühl des Staunens weitergeben“, sagt Marina Rietschel.

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GÜNTHER BAECHLER

Im Herbst stellt die Elbgalerie großformatige Arbeiten des Schweizer Künstlers Günther Baechler aus. Gezeigt wird ein Querschnitt seiner Werke, welche in den Jahren 2018 bis 2021 auf dem Kunsthof Holm entstanden sind. Der in Basel zum Kunstlehrer ausgebildete Künstler fand den Weg zurück zur Malerei erst vor kurzem, nachdem er dreißig Jahre in der internationalen Friedensdiplomatie in Ländern wie Eritrea, Nepal, Sudan, Georgien, Armenien und Kamerun tätig war. Die Arbeiten befassen sich mit Themen, welche seine Erfahrungen und Beobachtungen des gesellschaftlich-politischen Lebens in verschiedenen Weltregionen widerspiegeln. Zerstörte Lebensgrundlagen durch Konflikte, Klimawandel, Katastrophen haben seinen „biographischen Realismus“ geprägt. Er sieht sich aber nicht als Kriegsberichterstatter oder Dokumentalist. Vielmehr will er die Betrachtenden ganz selektiv und subjektiv an seiner Gedankenwelt und dem Gesehenen teilhaben lassen. Er konfrontiert uns mit Strukturmustern und nicht mit naturalistischen Schilderungen. Es geht um die Symbolkraft von Geschehnissen und das Abstrahieren von realen Situationen, um die Transformation von zwischenmenschlichen Beziehungen im Konflikt und die Transformation von den Mensch-Natur-Beziehungen in Zeiten wachsender globaler Herausforderungen. In diesen Transformationen eröffnen sich immer wieder Chancen und Möglichkeiten. „Das Gute im Schlechten herausfordern; darum geht es letztlich“, wie Baechler optimistisch festhält.

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ERINNERUNG AN DEN KÜNSTLER ILJA GLASUNOW

Im Jahre 1988 nahmen wir mit dem Petersburger/ Moskauer Künstler Ilja Glasunow, dem Leiter der Russischen Akademie für Malerei, Bildhauerei und Architektur, Kontakt auf und führten im Jahre 1989 eine erste große Einzelausstellung in der Hamburger St. Katharinenkirche sowie in eigenen Ausstellungsräumen durch. Der 2017 verstorbene Künstler wäre am 30 Juni 2020 90 Jahre alt geworden. Wir hoffen, zur Erinnerung an den Künstler einige Landschaften und Portraits von ihm ausstellen zu können.

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